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Vorhersage
Hirschaid liegt im Regnitztal – etwa 12 Kilometer südlich von Bamberg direkt an der A 73.
Auch wegen seiner geringen Entfernung zu Bamberg (12 km), Forchheim (13 km), Erlangen (ca. 30 km), Fürth (ca. 40 km) und Nürnberg (ca. 50 km) ist Hirschaid seit den 60ern stark gewachsen.
Der Markt Hirschaid ist mit seinen über 12.700 Einwohnern die einwohnerstärkste Gemeinde des Landkreises Bamberg in Oberfranken.
Das fränkische Geschlecht der Herren von Hirschaid führte schon im 14. Jahrhundert in seinen Siegeln als redendes Bild den halben Hirsch, der sowohl aus einem Dreiberg als auch aus einem halben Stern wachsend wiedergegeben wurde. Das durch alte Abbildungen und Herrschaftsgerichtssiegel bekannte Familienwappen wurde 1835 vom Gemeinderat irrigerweise als das alte Ortswappen betrachtet, wenn auch damals die Regierung in Bayreuth feststellen musste, dass über das Wappen „die historischen Notizen fehlen“. Trotzdem kam es ohne nähere Überprüfung zur Bewilligung der Siegelführung dem generellen königlichen Erlass vom 3. Februar 1836 zufolge. Das als Beweis vorgelegte Siegel mit der Unterschrift D D HERSCHEIDT S (Des Dorfs H. Siegel) zeigte als Wappenbild einen aus dem unteren Schildrand wachsenden Hirsch. Die ungeklärte Herkunft des Wappens war wohl die Ursache, dass die einschlägige Literatur einschließlich Hupp es nicht berücksichtigte. Erst 1954 wurde es als Marktwappen anerkannt, und zwar in der seit dem 16. Jahrhundert überlieferten Farbengebung des früheren Adelswappens. Dabei unterlief der Fehler, den Hirsch als „naturfarben“ (braun) zu bezeichnen. Diese unheraldische Tingierung kann dadurch berichtigt werden, dass das Wappentier schwarz wiedergegeben wird, wie es in unserer Abbildung geschehen ist. Im jetzigen Dienstsiegel ist die Schraffierung des halben Sterns unrichtig.
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